Bezirksalten- und Pflegeheim Kremsmünster, 1. Preis

Wettbewerb 2010
Auslober: Lawog

Das Baufenster zwischen Josef Assamstraße und Bestandsgebäude erlaubt die Entwicklung eines Baukörpers, der raumbildend auf die Nachbargebäude reagiert. Nach Abbruch des alten Hauses und der Errichtung des Betreubaren Wohnens entsteht ein Ensemble, das sich zur Krems hin öffnet und die Blicke zum Ortskern und zum Stift Kremsmünster fokussiert. Fußläufig wird das Areal über die Brücke zum Ortskern angebunden. Besucher, Rettung, Taxi etc. kommen über die Josef Assamstraße, die Anlieferung erfolgt getrennt über die Anbindung im Norden. Auf die Außenraumbeziehungen zum Vorplatz, zum Park Richtung Krems, zum Markt und dem Stift Kremsmünster wird besonderer Wert gelegt. Das neue Haus beherbergt im Sockelgeschoß die Allgemeinräume wie Cafe, Veranstaltungsraum, Friseur, Andachtsraum, Verwaltung etc., sowie die Küche, Personalräume und Tagesstruktur. Darüber sind in 4 Geschossen je 2 x 13 Zimmer angeordnet, mit beidseitig belichteten und querlüftbaren Mittelzonen, die durch flexible Möblierungen sehr variabel benutzt werden können. Die Pflegestützpunkte mit den entsprechenden Nebenräumen liegen zentral in dieser Zone.