Altenheim Gramastetten, 1. Preis

Wettbewerb 2007
Auslober: Sozialhilfeverband Urfahr, GWB

Der Neubau des Seniorenheims bildet durch die topographische Situation und die Baumasse zusammen mit der Kirche, dem Pfarrhof und Pfarrheim eine dominante Struktur am Ende des zentralen Siedlungskörpers von Gramastetten.
Wichtig bei der Erschließung des Hauses ist der Zugang vom Ort über das mittlere Geschoß, wodurch ein attraktiver, terrassenartiger Eingangsbereich entsteht, der Ausblicke in die Landschaft ermöglicht und intern kurze Wege gewährleistet.
Das Gebäude macht durch die Aufgliederung des Bauvolumens die unterschiedlichen Außenraumqualitäten und differenzierte Bezügen zur Umgebung erlebbar.
Das Altenheim verfügt über insgesamt 96 Bewohnerzimmer, die sich auf 3 Wohngeschosse aufteilen. Die Bewohnergruppen gruppieren sich dabei um den jeweils zentral situierten Pflegestützpunkt und die Aufenthaltszonen. Die Gruppengrößen (12-16 Bewohner) orientieren sich an den Pflegebedürfnissen der Bewohner.
Die einzelnen Gruppen haben direkt zugeordnete, kleinere Kommunikationsbereiche mit.privatem Charakter und Loggien mit attraktiven Ausblicken.
Der nördliche Hofbereich eignet sich als Dementengarten und ermöglicht unterschiedlichste Aktivitäten im Freien. Die gesamte Zulieferung und Entsorgung erfolgt über die neue Straßenverbindung im Westen ein Geschoß unter den Wohngeschossen und ist von Besuchern und Anrainern weitgehend entflechtet.