Alten- und Gemeindezentrum Ottnang, 3. Preis

Wettbewerb Dezember 2010
Auslober: Lawog

Aus städtebaulicher Sicht wurden Zonen unterschiedlicher Nutzung und Prägung zu geschaffen: Der Öffentliche Platz mit den Nachbargebäuden, dem Gemeindeamt und dem Altenheim, der Wirtschaftshof an der Straße gelegen mit Anlieferung und Parkplätzen, sowie der Grünbereich, der sich parkähnlich möglichst zusammenhängend nach Südosten entwickelt und einen ruhigen Freiraum bildet.
Die Haupterschließung der Gebäude erfolgt vom Vorplatz aus, wobei die Gemeinde einen eigenen Bauteil bildet, der im EG mit dem Altenheim verbunden ist, um verschiedene Räume doppelt nutzen zu können. Sämtliche Funktionsräume befinden sich auf dieser Ebene, mit Ausnahme einiger Räume des Amtes, die im 1. OG situiert werden. In den Obergeschossen des Altenheims sind die Bewohnerzimmer mit allen notwendigen Nebenflächen angeordnet, wobei der zentrale Aufenthaltsbereich mit vorgelagerten Freiflächen so situiert ist, daß Blickbeziehungen zum Platz und Ort gegeben sind. Kurze Erschließungsgänge, belichtete Zonen von allen Himmelsrichtungen mit kleineren Terrassen ergeben für die Bewohner angenehme Raumfolgen.