Bundesgymnasium Vöcklabruck

Bauherr: BIG- Bundesimmobiliengesellschaft
Fertigstellung: 2006

Das Bundesgymnasium Vöcklabruck entstand in zwei Bauphasen 1965 und 1972 und entsprach nach 25 jahren nicht mehr dem Standard einer zeitgemäßen Schule. Im wesentlichen besteht der Bau aus vier einzelnen Baukörpern, die durch Erschließungs- elemente miteinander verbunden sind. Diese Verbindungselemente wurden neu formuliert und der Klassentrakt zum Mittelschulweg hin verlängert. Im neuen Bauvolumen sind zusätzliche Klassenräume untergebracht, sowie der teilweise zweigeschossige Musik- und Mehrzweckraum im Erdgeschoß. Auch die zentrale Garderobe im Untergeschoß und ein Lift für die behindertengerechte Erreichbarkeit aller Räume sind neu. Die Innenraumgestaltung wird von freundlichen, hellen Farben - teilweise kontrastiert - mit kräftigen Farbtupfern bestimmt, um die Orientierung zu erleichtern. Die Lichtführung in den Verkehrszonen ist linear und unterstreicht die Bereiche der Bewegung. Der Trakt an der Bahnhofstraße wird um zwei Biologieräume und die EDV-Klassen erweitert und erhält eine großzügige Pausenfläche zum Innenhof orientiert. Besonders Augenmerk galt der Freiraumgestaltung. Der innere Schulhof hat durch den „fliegenden Teppich“, ein 6 x 9 m großes Mosaik von Ulrike Lienbacher noch eine zusätzliche Attraktion bekommen.